Steckbrief AIDS & HIV

AIDS, oder erworbenes Immundefektsyndrom („acquired immune deficiency syndrome“), ist eine schwere Krankheit, die durch das HI-Virus ausgelöst wird. Dieses Virus wird hauptsächlich durch Körperflüssigkeiten übertragen, wie Blut, Sperma, Vaginalsekret und Muttermilch. Die Symptome der Krankheit können unterschiedlich sein und reichen von Gewichtsverlust, Fieber und Schwer verlaufene Infektionen. Menschen, die sich mit dem HI-Virus infiziert haben, sind HIV-positiv und wenn die genannten Krankheitssymptome auftreten, spricht man von AIDS.

Die Zahl der Menschen, die weltweit an AIDS erkrankt sind, ist alarmierend hoch. Anfang 2010 waren bereits 33 Millionen Menschen infiziert. Im Jahr 2009 starben weltweit etwa 2 Millionen Menschen an AIDS. Sogar Neugeborene können die Krankheit durch ihre infizierte Mutter erhalten.

Es gibt viele Risiken, die zur Infektion mit dem HI-Virus führen können. Dazu gehören ungeschützter Sex, Bluttransfusionen mit infiziertem Blut, unsauber gearbeitete Tatoo-Studios und Menschen, die aus dem Drogenmilieu kommen. Menschen, die aus der Schwulenszene kommen, sind besonders gefährdet.

In Südafrika ist AIDS besonders verbreitet, weil dort das Wissen über Sexualität und Verhütungsmöglichkeiten fehlt. 2012 waren in Südafrika bereits 20 Millionen Menschen HIV-positiv. Die Menschen werden dort über die tödliche Krankheit nicht aufgeklärt und viele Menschen können dort nicht lesen und schreiben.

Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit über die Gefahren von AIDS und HIV aufgeklärt wird, damit die Verbreitung der Krankheit eingedämmt werden kann. Auch die Unterstützung von HIV-positiven Menschen und die Förderung der Forschung sind wichtige Schritte, um eine Heilung oder zumindest eine Linderung der Symptome zu erreichen.

Wenn Sie einen Fehler gefunden haben (Sowohl Rechtschreibung als auch faktische Fehler), benachrichtigen Sie uns bitte, indem Sie den Text auswählen und danach Strg + Enter auf ihrer Tastatur drücken.

Fehlerbericht

Der folgende Text wird anonym an den Autor des Artikels gesendet: