Erdbeben auf Kyushu/Japan

Im Süden Japans hat am 16.04.2016 ein weiteres schweres Erdbeben große Verluste und Schäden verursacht. Das Beben der Stärke 7,3 ereignete sich erneut in der Region Kumamoto auf der Insel Kyushu, wo schon am Donnerstag ein Beben mindestens 9 Menschen das Leben gekostet hatte. Die Zahl der Todesopfer des jüngsten Bebens ist noch unklar, aber es wird geschätzt, dass es mindestens genauso viele Todesopfer wie beim ersten Beben gegeben hat.

Die Retter suchen noch immer an verschiedenen Orten nach Verschütteten und mehrere hundert Menschen werden in Krankenhäusern behandelt. In der Großstadt Kumamoto ist der Strom ausgefallen, Straßen sind durch Erdrutsche verschüttet und ein Tunnel ist eingestürzt.

Ministerpräsident Shinzo Abe hat schnelle Hilfe zugesagt und erklärt, dass man mit großräumigen Schäden rechnen muss. 20.000 Soldaten sollen beim Wiederaufbau helfen und die Regierung hat bereits Notfallhilfe zugesagt. Die Region Kumamoto hat in den letzten Jahren mehrere Beben erlebt, aber diese sind die schwersten seit mehreren Jahrzehnten und haben eine große Zerstörung in der Region verursacht.

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